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Unternehmensnachfolge

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Wenn Übergabe zur Herausforderung wird

Unternehmensnachfolge ist selten nur ein fachlicher oder rechtlicher Vorgang. Häufig geraten Übergabeprozesse ins Stocken, obwohl Zahlen, Verträge und Konzepte vorliegen. Gespräche drehen sich im Kreis, Entscheidungen werden vertagt oder belasten die Beziehungen zwischen den Beteiligten. In solchen Situationen begleite ich Nachfolgeprozesse.

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Meine Arbeit beginnt dort, wo fachliche Lösungen allein nicht mehr ausreichen und Übergabe zu einer persönlichen, familiären oder organisationalen Herausforderung wird.

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Typische Situationen

Ich werde häufig hinzugezogen, wenn:

  • die Übergabe formal geregelt ist, sich praktisch aber nicht vorankommt

  • Gespräche stattfinden, jedoch keine Klärung bringen

  • Rollen zwischen den Generationen unklar bleiben

  • Loyalitätskonflikte sachliche Entscheidungen überlagen

  • der Druck wächst, ohne dass offen darüber gesprochen werden kann

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Diese Situationen sind nicht ungewöhnlich.
Sie weisen darauf hin, dass Nachfolge kein Projekt, sondern ein Übergang ist.

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Worum es in solchen Phasen wirklich geht

Unternehmensnachfolgen scheitern selten an Zahlen oder Konzepten.
Sie scheitern häufiger an:

  • ungeklärten Erwartungen

  • Loyalitäts- und Rollenkonflikten

  • Macht- und Bedeutungsfragen

  • Sprachlosigkeit bei schwierigen Themen

Solange diese Dynamiken unbeachtet bleiben,
helfen auch gute fachliche Lösungen nur begrenzt.

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Meine Rolle in Nachfolgeprozessen

Ich begleite Unternehmensnachfolgen allparteilich und verstehe mich als strukturierender und klärender Begleiter in konflikthaften oder festgefahrenen Übergangsphasen.

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Ich arbeite nicht als:

  • Rechts- oder Steuerberater

  • M&A-Berater

  • Interessenvertreter einer einzelnen Partei

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Meine Aufgabe ist es,

  • die zugrunde liegenden Dynamiken sichtbar zu machen

  • einen sicheren Rahmen für schwierige Gespräche zu schaffen

  • Struktur in emotional aufgeladene Situationen zu bringen

  • Verständigung und tragfähige Entscheidungen zu ermöglichen

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Wann eine Begleitung sinnvoll sein kann

Begleitung ist insbesondere dann hilfreich, wenn:

  • der Leidensdruck spürbar ist

  • der Wille zur Klärung vorhanden ist (bei mindestens einer entscheidungsfähigen Person)

  • Gespräche nicht mehr aus eigener Kraft gelingen

  • Entscheidungen anstehen, die langfristige Wirkung haben

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Ich arbeite nicht präventiv „auf Vorrat“, sondern intervenierend, wenn Bewegung möglich und notwendig ist.

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Haltung

Unternehmensnachfolge verlangt keine schnellen Lösungen, sondern Bereitschaft zur Auseinandersetzung. Ich arbeite ruhig, klar und strukturiert und halte auch Spannungen aus, ohne sie vorschnell aufzulösen. Ziel ist nicht Harmonie, sondern Klarheit – damit Übergaben menschlich und unternehmerisch tragfähig werden.

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Kontakt

In Nachfolgesituationen geht es selten um schnelle Entscheidungen. Ein erstes Gespräch dient der Klärung, ob und wie Bewegung möglich werden kann.

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